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  1. Heizungskeller / Waschküche
  2. Heizsystem
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    Welche Heiztechnik ist die Richtige für Sie?

    Niedertemperaturkessel werden mit Gas oder Öl betrieben. Brennwertkessel laufen ebenfalls über Gas oder Öl, verbrauchen jedoch durch die Nutzung der Kondensationsenergie des Wassers eine geringere Menge an Brennstoff. Das so entstandene Kondensat enthält schwache Säuren die nicht nach Außen geleitet werden. Dadurch ist der Brennwertkessel wesentlich umweltfreundlicher. Achten Sie jedoch darauf, dass die Rücklauftemperatur nicht höher als 50°C ist. Bezogen auf den Heizwert haben Gas-Niedertemperaturkessel einen Wirkungsgrad von ca. 93 %, während der von Gas-Brennwertkesseln ca. 107 % beträgt. Gas hat gegenüber der Verwendung von Öl viele Vorteile. Es ist günstiger, umweltfreundlicher und erreicht höhere Wirkungsgrade. Zusätzlich sind die Transportkosten deutlich geringer, weswegen Sie zusätzlich auch auf Lagerungen verzichten können.

    Die Verwendung von Biomasse (Pelletheizung) ist eine CO2-neutrale Variante zur Erzeugung von Wärme. Die Brennstoffkosten sind vergleichsweise niedrig. Da die Pelletheizung jedoch über eine nur sehr geringe Energiedichte verfügt, ist eine Einrichtung von Lagerräumen unumgänglich. Außerdem müssen Sie bei dieser Variante in ein automatisches Brennstoffzufuhrsystem investieren und auch die Entstehung von Asche verursacht zusätzliche variable Kosten.

    Fernwärme ist eine zentrale Heizungstechnik die die Wärme über Rohrnetze auf mehrere Gebäude verteilt. Kurzfristig ist diese Variante preiswerter als andere Techniken, die entstehenden Wartungskosten sind geringer, Platz wird eingespart und es ist kein Schornstein nötig. Allerdings muss der Anschluss bereits vorhanden sein, ein kurzfristiger Anbieterwechsel ist nicht möglich, und manchmal kommt es zu erhöhten Kosten in der Jahresbilanz wodurch die Fernwärme langfristig teurer ist als andere Heizungstechnologien.

    Die Stromheizung ist das teuerste Heizungssystem. Aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht ist sie nicht sinnvoll, da die Brennstoffkosten verglichen mit dem eher niedrigen Wirkungsgrad sehr teuer sind.

    Erdwärme mit Wärmepumpe erzeugt keine CO2-Emissionen und erzielt gleichzeitig hohe Wirkungsgrade. Ihre niedrigen Betriebskosten (1kWh Strom → ca. 4 kWh Wärme) sind ein großer Vorteil. In der Regel werden Erdkollektoren oder Erdsonden eingesetzt. Nachteilig sind allerdings die sehr hohen Investitionskosten.

    Blockheizkraftwerk: siehe Kapitel zum BHKW
    Solarthermie: siehe Kapitel zur Solarthermie

    In der Energiespar-Infothek der DEHOGA Energiekampagne finden Sie weitere Informationen und Hinweise zum Thema Heizung.

    Energiespar-Infothek

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    Checkliste für den eigenen Betrieb

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